Knochendichtemessung mit Dualenergie-X-Ray- (DXA- Messung) Absorption:
Messverfahren im Hinblick auf Osteoporose
Wie sicher ist die Untersuchung?
Die DXA- Methode ist die zur Zeit einzige sowohl von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) als auch von der DGO ( Deutsche Gesellschaft Osteologie) anerkannte Messmethode zur Diagnose der Osteoporose.
Die während einer Untersuchung verabreichte Strahlendosis ist vergleichbar mit der Dosismenge, die jeder Mensch im Laufe einer Woche als natürliche Strahlung erhält.
Andere technischen Verfahren zur Diagnose (QCT, pQCT, Ultraschall) sind möglich, haben zur Zeit aber noch Nachteile. Diese liegen entweder in der höheren Strahlendosis oder in einer geringeren Aussagefähigkeit aufgrund der Messorte.
Was ist Osteoporose?
Osteoporose, im Volksmund auch „Knochenschwund“ genannt, ist eine Stoffwechselerkrankung des Skeletts. Sie ist gekennzeichnet durch eine Verminderung an Knochenmasse und eine Verschlechterung der Knochenarchitektur. Daraus resultiert eine erhöhte Knochenbrüchigkeit.
Wie macht sich Osteoporose bemerkbar?
Symptome für das Vorliegen einer Osteoporose können u.a. sein:
Wie wird Osteoporose diagnostiziert?
Osteoporose wird auch häufig als „schleichende“ bzw. „stille“ Erkrankung bezeichnet. Es gibt nur wenige Möglichkeiten, frühzeitig einen Knochenmassenverlust nachzuweisen.
Eine davon ist die Knochendichtemessung mit dem DXA- verfahren. Dabei wird mit Hilfe einer speziellen Röntgentechnik eine sehr geringe Röntgenstrahlung durch den Körper geschickt, um den Mineralgehalt der Knochen zu bestimmen. Dieser Knochenmineralgehalt steht in direkter Beziehung zur Knochenfestigkeit.
Daneben gehören zur Diagnose eine körperliche Untersuchung, bei der Erstuntersuchung sollte eine BWS/LWS- Röntgenaufnahme gemacht werden.
Eine Knochendichtemessung kann nicht exakt einen Knochenbruch vorhersagen- genauso wenig wie ein hoher Cholesterinwert einzeln betrachtet einen Herzinfarkt vorherbestimmen kann.
Quelle: Patienteninformation Osteoporose, GE Healthcare
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